Zum Inhalte springen

Radtour und Grillen der Herzsportgruppe

Anfang Juli starteten gut 20 Sportler der Herzsportgruppe MTV „Fichte“ / TSV Wietze vom Waldstadion in Wietze aus zu einer Radtour durch den Busch zum Wasserwerk in Fuhrberg.

Im Verlaufe einer interessant gestalteten Führung durch Herrn Pawlik erfuhren wir unter vielem anderen Wissenswerten, dass von den drei Wasserwerken Elze-Berkhof, Grasdorf und Fuhrberg über 650.000 Menschen im Großraum Hannover mit hochwertigem Trinkwasser versorgt werden. 86,4 Millionen Liter können maximal am Tag aus 25 Meter Tiefe in Fuhrberg gefördert werden. Der im Fuhrberger Feld niedergehende Regen braucht durchschnittlich 30 Jahre, bis er gereinigt wieder an die Oberfläche zurückkehrt.

Nachdem alle unserer Fragen geduldig und ausführlich beantwortet waren, versammelten wir uns unter einer riesigen Eiche bei Butterkuchen und Kaffee, auch ein kleiner Tropfen aus Flachmann oder Minifläschchen gehörte dazu. Ein „Hilfstrupp“ hatte dazu aus Wietze Tische und Bänke herangeschafft.

Auf der Rückfahrt wollte uns Petrus mit den Tropfen bekannt machen, die 30 Jahre später getrunken werden: Es regnete während der ganzen Rückfahrt. Das tat der guten Stimmung nur geringen Abbruch, lediglich einige leise Seufzer waren hörbar. Fazit: Ein Besuch des Wasserwerks lohnt sich!

Am 11. August fand unser traditionelles Grillfest auf dem Wall des Waldstadions in Wietze statt. Ungefähr 70 Mitglieder, Partner und Freunde hatten sich eingefunden, darunter die Vorsitzenden des TSV Wietze, Uwe Küster, und des MTV „Fichte“ Winsen, Florian Hemme, und der ärztliche Mitgründer der Herzsportgruppe, Dr. Jürgen Liebig. Wiederum spielte das Wetter eine bedeutende Rolle. War am Vormittag beim Aufbauen des Zeltes noch eine einzelne Stimme zu vernehmen, die Fete wegen der feuchten Witterung zu verschieben, setzten sich doch die „Wetterfesten“ durch und alle, die zugesagt hatten, kamen und mussten ihr Kommen nicht bereuen.

Der Regen war ausgeblieben, der Wind hatte sich gelegt, die Temperatur war gestiegen, die Bedingungen für ein Gelingen also wie gemacht. Bei den Klängen unseres Akkordeonspielers Kurt Finger wurden Grillgut und reichlich mitgebrachte Salate, Nachtisch, Kaffee und Muffins verspeist, einiges getrunken, viel erzählt und oft gelacht.

Nachdem gegen 21 Uhr Bänke und Tische abgebaut, das Zelt demontiert, die Zeltbahn verstaut war, begann......der Regen! Ein gerechter Ausgleich für die halb verregnete Radtour, fanden wir. Nach diesen beiden Veranstaltungen freuen wir uns auf unsere Bus-Tagesfahrt nach Lübeck und Umgebung am 25. September. Es sind nur noch wenige Plätze zu ergattern!


Text: Manfred Gritzan / Fotos: Florian Hemme, Regina Rühmland