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Tischtennis: Spaß mit TT-Sportabzeichen im Ferienpass

Mit großer Konzentration und viel Spaß waren die Kinder bei den Übungen zum Tischtennis-Sportabzeichen im Ferienpass dabei.

Am letzten Tag der dritten Ferienwochen war es soweit: Die Ferienpass-Kinder kamen in die Wilfried-Hemme-Halle, um zum ersten Mal das Tischtennis-Sportabzeichen abzulegen. Der MTV „Fichte“ und der SV Walle boten die Aktion Tischtennis-Sportabzeichen im Ferienpass 2019 für die Kinder erstmals in Kooperation an. 

Das Übungsleiter-Team Detlef Prinz und Joachim Zaremba vom MTV „Fichte“ und Rainer Sevenich vom SV Walle führten mit den Kindern Aufwärmübungen durch, um die Wahrnehmung, den Teamgeist und die Auge-Hand-Koordination zu schärfen.

Dann ging es auch schon los. Die Übungen des Sportabzeichens wurden an sechs vorher aufgebauten Stationen gezeigt und den Kindern wurde Gelegenheit geboten, sich auszuprobieren. Danach wurden die nicht immer leichten Übungen in zwei Gruppen abgenommen: Eine am Vormittag, die andere nach der Mittagspause. 

Für die Kontrollübung musste man den Ball auf dem Tischtennisschläger ohne Unterbrechung tippen lassen. Bei drei Versuchen wurde der mit der häufigsten Anzahl gewertet.

Bei der Geschicklichkeitsübung wurde es ein wenig schwieriger. Hier galt es beim Tippen den Schläger jeweils zu drehen, so dass abwechselnd mit der Vorhand und der Rückhand gespielt werden musste. Auch hier gab es drei Versuche.

Die Zielübung hatte es ebenfalls in sich. Der Ball war nach dem Hochwerfen aus drei Meter Entfernung mit dem Tischtennisschläger direkt oder mit einmaliger Bodenberührung in eine Kiste zu spielen. Dafür standen acht Versuche zur Verfügung.

Für die Effetübung musste dem Tischtennis-Ball eine Rückwärtsrotation verpasst werden, so dass er nach dem Aufkommen zurückrollt. Auch hier gab es drei Versuche, von denen der mit der längsten Strecke gewertet wurde. Abhängig von der Entfernung des zurückrollenden Tischtennisballes gab es drei Wertungsstufen.

Bei der Balanceübung musste man den Ball wie beim Eierlauf auf den Tischtennisschläger legen. Allerdings gab es auf dem Tischtennisschläger keine Mulde, in der der Ball quasi fixiert wurde. Festhalten war auch nicht erlaubt. Mit dem Tischtennisball auf dem Schläger mussten fünf aufgestellte Stangen im Slalom hin und zurück umlaufen werden, ohne dass der Ball runterfiel. Mit einem Wiederholungslauf konnte die Leistung des ersten Laufes verbessert werden.

Die Platzierungsübung war eine besondere Herausforderung. Mit von hinter der Grundlinie ausgeführten Aufschlägen war der Tischtennisball auf einen der drei auf der anderen Tischtennistischhälfte gekennzeichneten Feldern zu spielen. Die Felder hatten die Größe von jeweils einem A3-Papierblatt. Für diese Übung gab es zwölf Versuche.

Drei der Kinder legten das Sportabzeichen mit „guten“ Leistungen ab, neun mit der Leistung „talentiert“. Sie erhielten die begehrten Urkunden. Für die anderen Kinder wurden Teilnahme-Urkunden ausgestellt. Zusätzlich konnten die Kinder Ansteckpins und/oder Aufnäher erwerben.

Glückliche Kinder mit Urkunden nach der Leistungsabnahme - Fotos: Abteilungsleiter Detlef Prinz